Weingut Hanka in Johannisberg gewinnt 7. Schoppen-Trophy
Nachdem sich das beliebte Weingut Hanka schon häufig unter den TOP TEN bei den besten Riesling-Schoppen des Rheingaus platzieren konnten haben sie es nun geschafft: In ihrer Gutsschänke wird der beste Schoppen ausgeschenkt. Das ist das Ergebnis der 7. Auflage der Rheingauer Schoppen-Trophy, veranstaltet vom „Rheingauer Weinschmecker“, an der sich 35 Weingüter mit angeschlossener Schänke beteiligt hatten. Sie hatten zur Blindverkostung jeweils ihren preiswertesten trockenen Schoppenwein der aktuellen Weinkarte eingereicht. Wegen der hohen Leistungsdichte der Erzeuger ging es diesmal besonders knapp zu. Buchautor Oliver Bock: „Nur einen Wimpernschlag hinter Sieger Hanka platzierten sich die Weingüter Allendorf (2.) und Laquai (3.) noch knapp vor Schloss Vollrads (4.), dem Siegerweingut von 2009, und vor Trenz (5.), dem Gewinner von 2006. Erstmals ist es dem Weingut Koegler (6.) gelungen, einen Rang in der Spitzengruppe zu erreichen.“ Das Foto zeigt von links nach rechts: Staatssekretär Mark Weinmeister, das Ehepaar Hanka und Oliver Bock. Zu den Top Ten des Rheingaus zählen ferner die Weingüter Dienst (7. Platz, Hochheim), die Hessischen Staatsweingüter (8. Platz, Eltville), Vorjahressieger Schönleber-Blümlein (9. Platz, Winkel), und das Weingut Schumann-Nägler (10. Platz, Geisenheim). Der Gewinner-Schoppen ist ein sehr fruchtbetonter, reintöniger, rassiger, frischer und saftiger Riesling. Für Rheingauer „Insider“ kein Geheimnis: Die Weinschänke Hanka ist in den wenigen Wochen, in denen sie geöffnet hat, immer restlos ausgebucht. Häufig stehen die Gäste schon Schlange bevor sich die Tür zur gemütlichen Stube endlich öffnet. Der 7. Schoppen-Wettbewerb dieser Art ist auch eine Bestätigung des hohen und kontinuierlichen Qualitätsstrebens vieler Güter. In der „ewigen“ Bestenliste der Schoppentrophy (seit 2005) führt nun das Weingut Hanka (84 Punkte) klar vor dem Weingut Trenz (68 Punkte. 35 Betriebe haben in diesem Jahr ihren trockenen Rieslingwein (QbA) des Jahrgangs 2010 eingereicht. Oliver Bock zum Verfahren: Zur objektiven Weinbeurteilung wurden Zwei Jurys gebildet: Jury 1 aus 18 Vertretern der teilnehmenden Betriebe Jury 2 aus 14 unabhängigen Vertretern der Weinbranche, der Weinverbände, der Gastronomie, der Medien und der Verbraucher. Die Bewertung der Weine erfolgte anhand eines Wertungsbogens im 20 Punkte-Schema (mit 0,5 Punkte-Zwischennoten). Verkostet wurden die zuvor in neutrale Literflaschen umgefüllten Weine im Rüdesheimer Schloss der Familie Breuer, Rüdesheim. Die Juroren hatten zwei Stunden Zeit, die 35 Weine sorgsam zu verkosten und zu bewerten. Beide – streng urteilenden - Jurys kamen zu einem annähernd gleichen Resultat. Kaum ein Winzer hatte seinen eigenen Wein „erkannt“, wie die individuellen Bewertungen der Weine zeigten. Auch die Idealnote 20 für einen „perfekten Schoppen“ wurde einige Male vergeben. Insgesamt zehn Weine konnten sich von einem sehr starken und sehr eng beieinander liegenden Mittelfeld leicht absetzen. Seine Aussagekraft erhält das Urteil aus mehr als 1100 Wein-Einzelbewertungen. Die 10 Sieger-Weingüter der 7. Schoppen-Trophy 1. Hanka: 2010 Johannisberger Erntebringer Riesling trocken 2. Allendorf: 2010 Winkeler Jesuitengarten Riesling trocken 3. Laquai: 2010 Rheingau Riesling trocken 4. Schloss Vollrads: 2010 Rheingau Riesling trocken 5. Trenz: 2010 Rheingau Riesling trocken 6. Koegler: 2010 Gutswein Riesling trocken 7. Dienst: Dorotheenhof Rheingau Riesling trocken 8. Hessische Staatsweingüter: 2010 Rheingau Riesling trocken 9. Schönleber-Blümlein: 2010 Rheingau Riesling trocken 10. Schumann-Nägler: 2010 Rheingau Riesling trocken Sie möchten die Sieger Weine probieren? Kein Problem: Hier erhalten Sie zum günstigen Preis von 39,90 € das Probierpaket: http://mein-kochportal.de/03_shop_detail.php?ref=schoppen2011 Das Buch: Der Rheingauer Weinschmecker « ...die 40 besten Straußwirtschaften und Gutsschänken » erscheint seit 2003 im Societätsverlag Frankfurt, derzeit in der 7. Auflage 2011.
Dieser Artikel wurde erstellt am: Samstag, 23 Juli 2011
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